Burgwalden

Burgwalden Wappen

Die in idyllischer Lage auf althochstiftischem Grund gelegene kleine Rodesiedlung Atinhouen, später Ettenhofen und durch die Hoechstetter 1513 in "Burckwalden" umbenannt, wird erstmalig 1130 erwähnt. 1166 erscheint ein Heinrich von Attenhoven als Laienbruder des Chorherrenkloster St. Georg in Augsburg. Bis zum Jahre 1506 bewirtschaftete das Kloster St. Ulrich als Hauptgrundherr den Hof und die Mühle zu Ettenhofen, dann kaufte der durch Silberabbau in Tirol und Handel mächtig gewordene Augsburger Patrizier Ambrosius Hoechstetter das Dorf. Er baute ein Wasserschloss, den Bauhof und 1513 die Kirche. Im Jahre 1518 verlieh Kaiser Maximilian, zugleich Erzherzog von Österreich und Markgraf von Burgau Burgwalden den Blutbann als Reichslehen, die Erlaubnis also, Gefängnis und Galgen zu errichten. Der Flurname Galgenberg und Karteneinzeichnungen der Richtstätte zeugen neben der Urkunde noch heute davon.

 

Das Handelsimperium der Hoechstetter geriet 1529 in finanzielle Schwierigkeiten. 1570 wurde Burgwalden an Georg von Stetten, später dem Patrizier Rehlinger verkauft. Am 10. Januar 1629 erhielt Hieronymus Fugger Burgwalden als Lehen. Heute noch befinden sich ausgedehnte Wälder, die Forstverwaltung und die Kirche im fuggerischen Besitz. Das romantische Dorf wird als Ziel und Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen in den westlichen Wäldern von vielen Menschen besucht.

 

 Grossansicht in neuem Fenster: Burgwalden Dorfeingang  Grossansicht in neuem Fenster: Burgwalden Golfplatz
 Grossansicht in neuem Fenster: Burgwalder Weiher  Grossansicht in neuem Fenster: Burgwalder Weiher und Golfplatz

 

  

 

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