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VereineStädtische Veranstaltung

Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals® findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt. Der Aktionstag wird bundesweit koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltenden – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats, an denen jährlich rund 50 europäische Länder teilnehmen.

 

Leitidee des Tags des offenen Denkmals ist es, einmal im Jahr historische Gebäude und Orte für die Öffentlichkeit zu öffnen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Der Besuch ist in der Regel kostenfrei. Vielerorts warten Sonderführungen, Handwerksvorführungen und ein buntes Rahmenprogramm auf Kulturinteressierte. So lässt sich in allen Regionen Deutschlands einen Tag lang Denkmalschutz live erleben. Restauratoren über die Schulter schauen, archäologische Ausgrabungsstätten erkunden oder sonst verschlossene Kellergewölbe einer Burg bestaunen: Das Programm begeistert jedes Jahr mehrere Millionen Denkmalfreunde und macht den Tag damit zum größten Kulturevent Deutschlands.

 

Zwischen 5.000 und 7.000 Denkmale öffnen jährlich ihre Türen in über 2.000 Städten und Gemeinden. Dies macht den Tag des offenen Denkmals bundesweit zum Schaufenster der Denkmalpflege. Er ist für alle Engagierten wichtiger Bestandteil zur Sensibilisierung für unser kulturelles Erbe. Die Besonderheit alter Bauten und die Bedeutung von Denkmalschutz und -pflege steht so einmal im Jahr im Fokus von Politik und Bevölkerung.

 

Die DSD stellt den Tag des offenen Denkmals seit 1999 unter ein jährlich wechselndes Motto. 2026 betrachtet der Aktionstag unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“ die Knoten- und Angelpunkte einer vernetzten Gemeinschaft. Verbindung, Versorgung und Verkehr machen gesellschaftlichen Austausch und Wachstum erst möglich. Welche Bauwerke und bewegliche Konstruktionen prägen unsere Wege, bilden seit Jahrhunderten eine stabile Infrastruktur und Grundlage des heutigen Sozial-, Wissens- und Versorgungsstands?

 

Tag des offenen Denkmals in Bobingen

 

Am Sonntag, 13. September 2026 wird das Untere Schlößchen, Römerstraße 73 zwischen 14 und 18 Uhr seine Türen öffnen. Die Mitgliederausstellung "Die Jährliche" des Kunstvereins Bobingen wird zu sehen sein. Dieser Verein ist im Unteren Schlößchen beheimatet. "D'Hochsträßler - Schwäbisch-Bayerischer Heimatverein Bobingen e. V." stellen Handarbeiten aus und zeigen auch eine Zither, da auch die Zither-Gruppe im Unteren Schlößchen ihre Proben abhält. So ist das Denkmal ein historisches Gebäude das die verschiedenen Vereine miteinander vernetzt, da auch das Kammerorchester Bobingen e. V. hier beheimatet ist.

 

Durch ein weiteres Schmuckstück in Bobingen, die Kapelle St. Wolfgang und St. Wendelin, wird um 15 Uhr Franz Xaver Holzhauser eine Führung geben. Diese Idee wird durch den Schwäbisch-Bayerischen Heimatverein Bobingen e. V. „D’Hochsträßler“ umgesetzt.

Termine

DatumUhrzeitBuchungs-Link
13.09.202614:00 ‐ 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Unteres Schlösschen
86399 Bobingen, Römerstraße 71 - 73
Veranstalter
Kulturamt
86399 Bobingen, Rathausplatz 1