Wasser

Regenwasser in der Zisterne sammeln

Kostenbewusste Bauherren oder Hausbesitzer lassen Regenwasser nicht einfach versickern, sondern nutzen es zum Gießen. Ganz bequem lässt sich das Wasser mit Hilfe einer Zisterne sammeln. Über das Dach ablaufende Regenwasser landet in dem Speicher, woraus es sich einfach bei Bedarf in Garten oder Haushalt entnehmen lässt. .

 

Waschmittel mit Umweltsiegel entlasten Kasse

Waschmittel, Scheuermilch oder Geschirrspülreiniger – fast 1,3 Millionen Tonnen davon verbrauchen die Bundesbürger jedes Jahr. Danach verschwinden sie in der Kanalisation. Was bleibt, sind umweltschädliche Rückstände, teils gewässerbelastende Phosphate und – ein Loch im Geldbeutel. Wer beim Dosieren bewusst mit Dosierbecher oder Spülmittelflasche umgeht und etwa auf Weichspüler beim Waschen ganz verzichtet, entlastet Geldbeutel und Umwelt. Hilfreich um das Mittel mit dem besten Verhältnis zwischen Wascheffizienz, Ökonomie und Ökologie zu kaufen ist auf das europäische Umweltzeichen zu achten.

 

Warmes Wasser nie mehr mit Strom erzeugen

Ein Siebtel des privaten Stromverbrauchs geht im Schnitt nach Angaben der Elektrizitätswerke Schönau für elektrische Warmwasserbereitung drauf. In diese Berechnung sind aber auch schon diejenigen Haushalte eingeflossen, die ihr Warmwasser via Solarkollektoren oder zum Beispiel Gas und Öl bekommen. Daraus schließt man: Der Stromverbrauch in den Haushalten, die komplett auf Strom setzen, muss noch viel höher sein. Eine schlechte, geld- und energiefressende Lösung also, von der dringend abzuraten ist. Alternativen zur direkten elektrischen Warmwasserbereitung könnten etwa eine solarthermische Anlage, eine Warmwasser-Wärmepumpe oder die Umstellung auf Gas, Holz oder Öl sein.

 

Auch bei wolkigem Himmel warmes Badewasser

Speziell in den Sommermonaten schaffen es Sonnenkollektoren auf dem Dach im allgemeinen, 100 % des Trinkwarmwassers zu erwärmen. Rechnet man die kalte Jahreszeit ein, so kann man mit einer vernünftig ausgelegten Anlage fast zwei Drittel des Warmwassers allein durch Sonnenkraft bekommen. Unter der Bedingung, dass Ihr Haus eine geeignete Dachfläche bietet. Informieren lohnt sich.

 

Kostet ein Wannenbad mehr als eine Dusche?

Ganz klar ja. Die Energiekosten für ein Vollbad sind rund doppelt so hoch wie für das Duschen. Eine vierköpfige Familie, die nur noch duscht statt zu baden, kann bis zu 300 Euro pro Jahr sparen.

 

drucken nach oben