Soziale Stadt Siedlung

Bild Siedlung

Die Stadt Bobingen unternimmt für den Stadtteil Siedlung große Anstrengungen, um die hohen Wohn- und Lebens-Qualitäten des Quartiers zu erhalten – sie möglichst auch zu stärken. Erfreulicherweise wird die Stadt dabei von der Regierung von Schwaben im Rahmen des Bund-Länder-Förder-Programms Soziale Stadt fachlich und finanziell unterstützt, sofern

 

  • gründliche sozialräumliche und städtebauliche Analysen sowie
  • ein gut durchdachtes, abgestimmtes Integriertes Handlungskonzept vorgelegt 
  • die Bürgerinnen und Bürger am Aufwertungsprozess aktiv beteiligt werden. 

Das mit Soziale Stadt Projekten erfahrene Schäuble Institut, München, wurde im Sommer 2014 von der Stadt Bobingen damit beauftragt, zusammen mit Betroffenen und Interessierten einen entsprechenden Prozess zu gestalten. Es galt zunächst mit Ortskundigen herauszuarbeiten,

 

  • welche Lebensqualitäten im Quartier hinsichtlich

          - Wohnen

          - Freizeit

          - Sport

          - Verkehr

          - Nahversorgung (Läden, Dienstleistungen, Gastronomie etc.)

          - Arbeiten

          - soziale Angebote (Kinderbetreuung, Seniorenangebote etc.)

          - naturräumliche Qualitäten

 

schon vorhanden sind und

 

  • welche Lebensqualitäten noch erweitert bzw. gestärkt werden sollen.

Ziel der Soziale Stadt Aktivitäten ist, dass sich die Bewohnerschaft in ihrem attraktiven und lebendigen Stadtteil gut beheimatet fühlt. Der Bürgerbeteiligung kommt dabei große Bedeutung zu, denn es sollen zusätzlich zu

 

  • den fachlichen Kompetenzen von ExpertInnen und
  • den Aktivitäten von Schlüsselpersonen/ -gruppen auch
  • die Alltagskompetenzen der BewohnerInnen

genutzt werden, um die Siedlung zu einem für die dort Wohnenden und Arbeitenden „guten“ Stadtteil zu machen. Damit wirklich alle Kompetenzen und Erfahrungen einfließen können, leiten Frau Erb und Frau Schäuble vom Schäuble Institut einen fein gegliederten Dialogprozess an. Es gibt Gelegenheit, in einzelnen Gruppen, aber auch im großen Kreis aller Interessierten zusammen zu überlegen und zusammenzuarbeiten.

 

Der Dialogprozess folgt dem Konzept der kleinen Schritte, wie in der Grafik skizziert:

Soziale Stadt Siedlung

Beginnend mit einer Vielzahl von DialogTischen mit MultiplikatorInnen aus der Siedlung und leitfadenorientierten Gesprächen mit BehördenvertreterInnen wurden wichtige Themen in der Siedlung gesammelt, teils an Runden Tischen in kleinerem Kreis, teils in BürgerDialogen für die gesamte Bürgerschaft erörtert. Die Ergebnisse wurden mehrmals im Stadtrat präsentiert und sind dann eingeflossen in Sozialraumanalyse und IHK. Zur Umsetzung von vordringlichen Maßnahmen aus dem IHK wurden bereits 5 Arbeitsgruppen begonnen. Protokolle der beiden BürgerDialoge und der Arbeitsgruppen sind unter dem Menüpunkt „Protokolle, Vorträge, Hinweise“ zu finden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Sozialraumanalyse und dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) unter „Gutachten und Planungen“.

 

 

 

 

 

 

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