Ortsname und Ortsgeschichte der Stadt Bobingen

Füllbild weiß

  

 

Der Ortsname "Bobingen"

geht auf den alemannischen Siedler "Pobo" (um 506) zurück; um 993 "Pobinga" ("bei den Leuten des Pobo"); später "Bobingen".


 


 

Die Ortsgeschichte

ca. 933 Erste urkundliche Erwähnung Bobingens als "Pobinga"; Vita S. Udalrici

             955 Ungarnschlacht

                     -Rückzugsgefechte vermutlich auch auf Bobinger Flur

                      (der genaue Ort dieser "Lechfeld-Schlacht" ist umstritten)

1442 Bobinger Mühle rettet Augsburg vor einer Hungersnot

1803 Bobingen fällt mit dem Hochstift Augsburg an Bayern

1836 Gründung einer "Kolonie" (-> Neubobingen -> Königsbrunn)

1847 Anschluss an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn (Lindau-Hof)

1899 Gründung der Kunstseidefabrik und Produktionsbeginn 1902

1953 Markterhebung

1969 Städtepartnerschaft "Bobingen-Aniche"

1969 Stadterhebung

1972 Eingemeindung der Gemeinden Straßberg, Reinhartshausen und

           Burgwalden.

           Bobingen an den Landkreis Augsburg.

1975 Eingemeindung der Gemeinden Waldberg und Kreuzanger

1993 Fertigstellung der Stadthalle (Singoldhalle)

1994 1000-Jahr-Feier mit 25-jährigem Stadtjubiläum

           Erweiterung und Sanierung des Krankenhauses

           Stadtentwicklung mit "Soziale Stadt", Innenstadtentwicklung

2002 Umbau des Freizeitbades Aquamarin

2004 Bau der Kolpingkapelle beim Handwerker- und Bauernmarkt und

           Errichtung der Kapelle an der Umgehungsstraße

2005 Restaurierung und Einweihung der Mittleren Mühle als Kulturzentrum

2006 Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen werden gegründet

          Eiszeitliche Funde in der Kiesgrube Lauter: Mammut, Wollnashorn,

          Wildpferd

2007 Innenstadtneugestaltung der Hochstraße

2008 Ausbau der P+R-Plätze beim Bahnhof

2009 40 Jahre Stadt Bobingen

          Bau des Wasserspielplatzes im Singoldpark

           

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