Kinderbetreuungsangebote

 

Überblick über die Angebote

 

Am 1.8.2005 ist das neue Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz, kurz BayKiBiG, in Kraft getreten. Das Gesetz sieht eine Neuausrichtung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor. Dabei wird die kommunale Selbstverwaltung deutlich gestärkt. Dies bedeutet aber auch, eine größere Verantwortung und Mitgestaltung bei der zur Verfügungstellung bedarfsgerechter Kindertagesplätze.

 

Die Stadt Bobingen misst der Kinderbetreuung einen sehr hohen Stellenwert bei.

 

 

Mutter-/Vater-/Eltern-Kindgruppen

Die Evangelische Kirchengemeinde, das Haus für Kinder St. Felizitas, der Kath. Frauenbund, der Regenbogenverein und verschiedene Gruppierungen in den Ortsteilen Waldberg/Kreuzanger und Straßberg bieten Gruppenangebote für die Eltern mit Kindern bis zu 3 Jahren an.

 

Vorkindergarten

In der Nestgruppe und der Zwergennestgruppe werden je ca. 10 Kinder an drei bzw. zwei Vormittagen von einer Gruppenleiterin und einem Elternteil betreut. Die Altersstruktur der Kinder liegt bei ca. 21 Monaten und 3 Jahren. Die genaue Beschreibung finden sie unter Kinderbetreuungsangebote - weitere Angebote.

 

Kinderkrippe

Die Kinderkrippe des Regenbogenvereins bietet zur Zeit 52 Plätze für eine Tagesbetreung von Kleinkindern und Babys (3 Monate bis 4 Jahre) sowie eine Waldgruppe mit 12 Plätzen (2 bis 4 Jahre) an.

 

Kindergärten

Nach Durchführung einer Bedarfserhebung stehen für die Kinderbetreuung von Regelkindern ca. 455 Plätze zur Verfügung. Sechs freigemeinnützige Träger bieten ihr gesamtes Betreuungsspektrum mit derzeit 19 Gruppen, davon fünf sogenannten integrativen Gruppen, an.

 

Kindergartenbus 

Ein Kindergartenbus befördert die Kinder aus den westlichen Stadtteilen Waldberg, Kreuzanger, Reinhartshausen und Straßberg mit einer Aufsichtsperon zu den Kindergärten in der Siedlung.

 

Kinderhort/Ferienbetreuung von Schulkindern

Im  Haus für Kinder St. Christophorus gibt es zwei Hortgruppen (max. 55 Plätze) zur Betreuung von  Schulkindern der 1. bis 6. Klasse, die von berufserfahrenen, qualifizierten Fachkräften geleitet werden.

 

Im Haus für Kinder "Zur Heiligen Familie in der Siedlung (Sommerstr. 12) steht ebenfalls eine Betreuung für Schulkinder (max. 25 Plätze) zur Verfügung. Hier besteht die Möglichkeit einer Betreuung von Schulkindern (1.-4. Klasse) während der Ferien.



Tagespflege

Die Kindertagespflege bietet Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren eine familiennahe Betreuung und altersgemäße Förderung, bei der die Tagespflegeperson individuelle Bedürfnisse besonders berücksichtigen kann. Eine Tagespflegestelle mit bis zu fünf Kindern ermöglicht darüber hinaus soziales Lernen im kleinen, überschaubaren Rahmen.

 

Kinder in der Tagespflege

Für Kinder unter 3 Jahren als gleichwertiges Angebot zur Krippe

Für Kinder ab 3 Jahren als ergänzende oder alternative Betreuung zu Kindergarten, Schule und Hort.

Nähere Auskünfte erteilt im Landratsamt Augsburg Frau Karin Hoppe-Thaler unter Tel.: 0821/31022827 oder unter E-Mail: karin.hoppe-thaler@lra-a.bayern.de

 

 

Mittagsbetreuung

An allen Grundschulen in Bobingen, Siedlung und Straßberg wird für die Kinder eine Mittagsbetreuung angeboten.

 

Finanzieller Aufwand

Die „kleinen Mitbürger", ihre gute Betreuung und Unterbringung sind der Stadt viel Wert. Jährlich werden mehr als 2 Mio Euro für die Kinderbetreuung aufgewendet, wie zum Beispiel für:

  • Zuschüsse an die Träger
  • Übernahme der Betriebsdefizite 
  • Busbeförderungskosten
  • Zweitkinderregelung
  • daneben trägt die Stadt die baulichen Unterhaltskosten bei städt. Gebäuden, leistet Zuschüsse bei Renovierungen der Einrichtungen von kirchlichen und gemeinnützigen Trägern bzw. übernimmt Mietkosten.

 

Familienförderung konkret

Ab dem zweiten Kind besteht die Möglichkeit der Übernahme der Kinderbetreuungskosten zu 60%, bzw. 80% für jedes weitere Kind, durch die Stadt.

 

Sie sieht letztlich in ihrer Entscheidung eine klare Richtung zur Förderung von Familien mit zwei und mehr Kindern, die gleichzeitig örtliche Einrichtungen zur Kinderbetreuung besuchen und damit monatlich doch einen relativ hohen Aufwand für die Betreuung aufbringen müssen. Die Stadt will mit dieser Entscheidung vor allem für Familien mit Kleinkindern ein eindeutiges Signal zur Familienförderung stellen und hier insbesondere die Möglichkeit zum Wiedereinstieg von Müttern ins Berufsleben fördern.

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