Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Inklusion

Am 3. Mai 2008 trat das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft. Dieses Übereinkommen konkretisiert die allgemeinen Menschenrechte aus der Perspektive der Menschen mit Behinderungen und vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Lebenslagen und stellt damit einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Rechte behinderter Menschen weltweit dar. Das Übereinkommen und sein Fakultativprotokoll sind für Deutschland seit 26. März 2009 verbindlich. Alle staatlichen Ebenen in Deutschland sind damit gehalten, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von Menschen mit Behinderung sicherzustellen.

 

Zur Umsetzung der UN-Konvention im Landkreis Augsburg soll ein kommunaler Aktionsplan erstellt werden. Dieser soll - angelehnt an die UN-Konvention sowie die Themenbereiche aus dem Nationalen und den Bayerischen Aktionsplan - die Themen aufgreifen, bei denen der Landkreis aktiv Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen kann.

Folgende Themenschwerpunkte sollen im Aktionsplan für den Landkreis Augsburg aufgegriffen werden:

1. Arbeit und Beschäftigung
2. Bildung und Erziehung
3. Barrierefreies Bauen und Wohnen
4. Mobilität und Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum
5. Teilhabe (Kultur, Freizeit, Sport)

Der Kreistag beschloss im Juli 2013 die Erarbeitung eines kommunalen Aktionsplans Inklusion entsprechend der vorgeschlagenen Rahmenkonzeption.

 

Auf der Homepage des Landratsamtes Augsburg finden Sie hierzu weitere Informationen.

drucken nach oben