Ernährung, Einkaufen & Lifestyle

Ernährung

Pfanne statt Backofen

Bereitet man Speisen zu, die man wahlweise in der Pfanne oder im Backofen fertig garen kann, sollte der Energiebewusste die Pfanne herausholen. Denn das spart – etwa beim Braten von frischem Fisch – die Hälfte an Energie ein. Außer Gebäck sollte der Backofen nur größeren Fleischstücken vorbehalten sein.

 

Herdplatte muss zum Topf passen wie Topf zum Deckel

Töpfe oder Pfannen sollten keinesfalls kleiner als die Herdplatte sein, auf der sie stehen. Denn durch ungenutzte Herdflächen geht viel teuer erkaufte Wärme verloren. Ebenso muss auch der Deckel zum Topf passen. Denn sonst verbraucht man dreimal so viel Energie wie mit dem richtigen. Der Koch sollte daran denken die Kochfläche oder Herdplatte frühzeitig abzuschalten. Denn oftmals reicht die Wärme zum Fertiggaren völlig aus.

 

Heimischer Apfel schlägt Überseeananas…

Der Apfel von heimischen Streuobstwiesen schlägt die Flugananas aus Ghana. Argentinische Lammkeule unterliegt Allgäuer Rindfleisch vom Bauer von nebenan. Essen von vor der Haustür ist die klimafreundlichste Variante, sich zu ernähren. Von ernährungsphysiologischen Aspekten wie Vitamingehalt und Qualität mal ganz abgesehen. Klimafreundlicher Genuss liegt so nah…

 

Wunderwaffe Schnellkochtopf

Für Lebensmittel, die beim Garen in einem normalen Topf 20 Minuten und länger benötigen, lohnt sich der Einsatz eines Schnellkochtopfs. Er ist nicht nur ein wahrer Energieeffizienz-Meister: neben einer 30-prozentigen Stromersparnis spart er auch bis zur Hälfte der Zeit.

 

Spülmaschinen immer voll machen

Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit weniger Strom und Wasser aus als ein geübter Handabwäscher. Wichtig ist, dass die Maschine immer voll beladen wird. Denn die Programmfunktion ½ reduziert zwar den Stromverbrauch, aber nicht auf die Hälfte. Für normal verschmutztes Geschirr reicht in der Regel schon das Sparprogramm. Auch das Vorspülen unter laufendem Wasser ist unnötig.

 

Herdwärme nicht zum Heizen nutzen

Ein Elektroherd hat eine lange Nachheizphase. Deshalb lohnt es sich, mit Fingerspitzengefühl zu kochen. Wer die Platte erst ausstellt, wenn der Reis gar ist, heizt damit nur noch die Küche. Mit etwas Geschick lässt sich die Restwärme jedoch optimal nutzen: einfach die Herdplatte früher ausschalten und das Essen mit der verbleibenden Hitze nachgaren.

 

Einkaufen & Lifestyle

Multimedia für zu Hause bewusst erstehen

Fernseher werden immer flacher und größer, die Stereoanlage entwickelt sich zum Soundsystem, DVD-Systeme werden zum Heimkino. Moderne Unterhaltungselektronik bietet immer mehr Leistung – gleichzeitig steigt aber auch der Stromverbrauch. Das muss nicht sein, denn der Verbrauch kann bei Geräten ähnlicher Ausstattung sehr unterschiedlich sein. Über 50 Prozent weniger Energieaufnahme bei gleicher Leistung sind durchaus möglich. Ob das neue Gerät nicht nur beim Kauf, sondern auch langfristig ein Schnäppchen ist, entscheidet sich am Ende mit der Stromrechnung. Wer nicht zu viel bezahlen will, lässt sich am besten von einem Fachhändler beraten.

 

Energiesparlampen leben länger

Leuchtstoff- oder Energiesparlampen zeichnen sich neben ihrem niedrigen Energieverbrauch auch durch eine lange Lebensdauer aus: In der Regel kommen sie auf 10.000 Betriebsstunden und mehr. Eine Glühlampe brennt dagegen nach etwa 1000 Betriebsstunden durch. Die Zeit des hässlichen (Energiespar-)Entleins sind übrigens vorbei: Für jede Lampe sind inzwischen verschiedene Formen und Helligkeitsstufen erhältlich.

 

Altes Label im neuen Klimaschutzgewand

Wer sich unsicher ist, welcher Küchenmixer oder welcher Wecker stromsparend und damit auch klimafreundlich ist, muss vor dem Kaufhausregal nicht länger zaudern. Denn der Blaue Engel, populär seit 30 Jahren als verlässliches Gütesiegel für umweltfreundliche Produkte, erscheint ab sofort im neuen Gewand: im Klimaschutzgewand. Das heißt, egal ob Uhr, Taschenrechner, Milchaufschäumer oder Hausnummerbeleuchter – der Blaue Engel ziert ab sofort besonders klimafreundliche Gegenstände des täglichen Lebens und weist so den Weg im Verbraucherdschungel.

 

Kleingeräte richtig einsetzen

Elektrische Kleingeräte wie beispielsweise Toaster, Mixer, Kaffeemaschine, Dosenöffner, Eierkocher oder Staubsauger verbrauchen etwa acht Prozent des Haushaltsstroms. Durch den richtigen Einsatz kann Energie eingespart werden. Geräte, die elektrisch Wärme erzeugen (zum Beispiel Eierkocher, Wasserkocher), verbrauchen in der Regel weniger Strom als ein Elektroherd.

 

Büro unter Effizienzgesichtspunkten ausstatten

Die Nutzung effizienter Geräte in einem Büro bringt in etwa eine Halbierung der Stromkosten. Die Kostensenkung ist noch größer, wenn die effizienten Geräte auch Strom sparend genutzt und möglichst viele Funktionen vorhandener Einzelgeräte in einem Gerät integriert werden. In einem Rechenbeispiel wird von einer Büroausstattung mit vier PC-Arbeitsplätzen mit Desktop-PC und CRT-Monitor sowie einem gemeinsamen Arbeitsplatzdrucker, Scanner und Fax ausgegangen. Über eine mittlere Nutzungsdauer der Bürogeräte von drei Jahren lassen sich in einem einzigen Büroraum mit vier Arbeitsplätzen rund 600 Euro einsparen. Die Einsparungen fallen noch höher aus, wenn an Stelle von Desktop-PC mit Monitor Notebooks zur Anwendung kommen.

 

Wie senkt ein Durchflussbegrenzer den Wasserverbrauch beim Duschen?

Das Gerät mischt dem Wasser mehr Luft bei. Dadurch fließt beim Duschen weniger Wasser, obwohl sich der Strahl weiterhin füllig anfühlt. Besitzer von Durchlauferhitzern und drucklosen Wasserspeichern müssen auf dieses Verfahren allerdings verzichten.

 

Weihnachtsbeleuchtung clever aussuchen

Zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen am 6. Januar leuchten in deutschen Vorgärten und Wohnzimmern unzählige Lichterketten und Lichtschläuche. Kaum jemand denkt dabei an den hohen Stromverbrauch des Lichterschmucks. Besonders Lichtschläuche können sehr viel Strom verbrauchen. Bei einem Strompreis von 17 Cent pro Kilowattstunde kann ein einziger zehn Meter langer Lichtschlauch in fünf Wochen Stromkosten in Höhe von rund 20 Euro verursachen. So viel Strom verbraucht ein 140-Liter-Kühlschrank der sparsamsten Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr.

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