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Ravel Tschaikowsky Wieniawski Smetana

Kammerorchester Bobingen - 18.02.2018
Beschreibung:

Die Werke

In seinem zauberhaft en Märchenballett Dornröschen führt Tschaikowky die guten Feen auf die Bühne, lässt Carabosso den schrecklichen Fluch über das Schloss aussprechen und Prinz Desiré schließlich seine Prinzessin Aurora finden. Ebenso begegnet ein Prinz im Ballett Schwanensee einer Schwanenkönigin, die durch die Liebe eines Mannes wieder zum Menschen werden kann. Der Prinz schwört ihr ewige Treue. Der Nussknacker zählt als phantastisches und traditionsbewusstes Märchen im Umfeld einer Dresdner Weihnacht zum Ballettklassiker schlechthin. Die Geschichte eines jungen Mädchens, das einen Nussknacker geschenkt bekommt und davon träumt, dass er sich in einen Märchenprinzen verwandelt, fasziniert Jung und Alt. Die Moldau ist eine Programmmusik, die sich mit dem Flusslauf der Moldau beschäftigt. Zunächst stellt Smetana die Quellen vor, die von zwei Flöten dargestellt werden. Im weiteren Verlauf wird das Hauptmotiv der Moldau von den Streichern gespielt und dann vom gesamten Orchester übernommen. Im Anschluss daran ertönt im Wald eine Jagdszene, die durch den Klang der Hörner gekennzeichnet ist. Die Moldau windet sich weiter und fließt an einer Bauernhochzeit auf dem Lande vorbei. Danach wird die Moldau zu einem breiten dahinfließenden Strom. Zum Schluss erscheint das Vysehrad-Motiv, bevor die Moldau an einer Mündung den Blicken entschwindet. Von den Schönheiten der tschechischen Landschaft und der unverfälschten Musikalität ihrer Bewohner erzählt Smetana auch in seinem Zyklus „Aus der Heimat“. Dieses Duett, original für Violine und Klavier, entstand auf Veranlassung von Fürst Alexander von Thurn und Taxis, einem Sohn des Gutsbesitzers, der selbst ein guter Geiger war. Frank Lippe hat das erste Stück daraus eigens für unsere Solistin Nathalie Schmalhofer und das Kammerorchester Bobingen in der Besetzung für Violine und Orchester bearbeitet. In derselben Besetzung ist die Legende von Wieniawski quasi eine Liebeserklärung des Komponisten an seine Geliebte Isobel Hampton, eine auskomponierte Improvisation hingegen Maurice Ravels Tzigane. „Ein Virtuosenstück im Stile einer ungarischen Rhapsodie“ - so lautet der Eintrag Ravels zur Tzigane in der autobiographischen Skizze. Angeregt wurde das Stück durch die ungarisch-englische Geigerin Jelly d´Aranyi, der Ravel bereits 1922 ein virtuoses Stück in der Nachfolge der „Ungarischen Rhapsodien“ von Franz Liszt versprochen hatte.

 

Eintritt: 20 €, 15 € ermäßigt, bis 18 Jahre frei

 

Karten an der Abendkasse und im Kulturamt der Stadt Bobingen, Rathausplatz 1, 86399 Bobingen, Telefon 08234/8002 -36

 

Termin:
Kategorie:Klassik-Konzerte
Ort:Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1, 86399 Bobingen
Veranstalter:Kammerorchester Bobingen

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